Funkmeldeempfänger (FME)

Die analogen FME sind zur Zeit bei den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben(BOS) noch sehr weit verbreitet.

Um diese FME auf einem bestimmten Kanal zu betreiben, erfordert es nicht viel an Infrastruktur. In den meisten Fällen ist der Alarmierungskanal gleich dem Sprachkanal der zuständigen Leitstelle. Somit muss lediglich die entsprechende 5-Ton-Folge auf den Träger moduliert werden und der entsprechende Pieper wird alarmiert.

Funktionsweise

Ein FME empfängt ununterbrochen auf einer bestimmten Frequenz, welche mit einem Quarz festgelegt wird, und wird beim Empfang eines genau definierten Codes aktiviert. Dieser Code wird in analogen Systemen als 5-Ton-Folge übertragen. Wird die einprogrammierte 5-Ton-Folge empfangen, signalisiert dies der Empfänger mittels optischem und akustischem Alarm, je nach Bauart wird auch ein Vibrationsalarm aktiviert. Danach folgt gegebenenfalls die Ausgabe einer empfangenen Nachricht über den Lautsprecher.

Während die Sender in öffentlichen Netzen sowohl die Kennung als auch die Nachricht an einen bestimmten Empfänger sendet, werden in manchen Netzen nur die Kennungen an einen bestimmten Empfänger geschickt. Die Nachricht selbst können dann theoretisch alle bekommen. Die Kennung schaltet im zweiten Fall nur den Empfangsteil des FME ein, so dass praktisch auch nur der bestimmte Empfänger oder die Empfängergruppe diese Nachricht erhält. Mit freigeschalteten FME hört man dann jede Nachricht im Empfangsbereich des Senders mit.

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